{"id":10802,"date":"2023-04-28T05:57:04","date_gmt":"2023-04-28T03:57:04","guid":{"rendered":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/?p=10802"},"modified":"2023-04-28T05:57:04","modified_gmt":"2023-04-28T03:57:04","slug":"torsten-herbst-mdb-fdp-in-der-lausitz-entscheidet-sich-nicht-erfolg-oder-misserfolg-des-globalen-klimaschutzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2023\/04\/28\/torsten-herbst-mdb-fdp-in-der-lausitz-entscheidet-sich-nicht-erfolg-oder-misserfolg-des-globalen-klimaschutzes\/","title":{"rendered":"Torsten Herbst MdB (FDP): In der Lausitz entscheidet sich nicht Erfolg oder Misserfolg des globalen Klimaschutzes"},"content":{"rendered":"<p>(Berlin\/27.04.2023) Im Auftrag von Fridays for Future hat das DIW Berlin heute eine Studie \u00fcber das 1,5-Grad-Ziel in der Lausitz vorgestellt, die erneut den ausgehandelten Kohle-Kompromiss infrage stellt. Dazu erkl\u00e4rt Torsten Herbst, s\u00e4chsischer Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3670\" src=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst.png\" alt=\"\" width=\"545\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst.png 545w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst-300x300.png 300w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst-150x150.png 150w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Torsten-Herbst-400x400.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eUnabh\u00e4ngig vom deutschen Beitrag zur CO2-Reduzierung ist es v\u00f6llig absurd, den zeitlich begrenzten Weiterbetrieb von Braunkohlekraftwerken in der Lausitz als Voraussetzung f\u00fcr das Erreichen des weltweiten 1,5 Grad-Ziel zu betrachten. In der Lausitz gibt es gegenw\u00e4rtig drei Braunkohlekraftwerke, allein in China \u00fcber 1000 Kohlekraftwerke. Im Schnitt kommen dort dieses Jahr pro Woche zwei Kohlekraftwerke hinzu. Alle deutschen Kraftwerke unterliegen l\u00e4ngst dem EU-weiten CO2-Reduktionspfad \u00fcber den CO2-Emissionshandel. Fakt ist damit: In der Lausitz entscheidet sich nicht Erfolg oder Misserfolg des globalen Klimaschutzes.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Sachsen gibt es klare, gesetzlich definierte Voraussetzungen: Zuerst m\u00fcssen neue und gut bezahlte Arbeitspl\u00e4tze geschaffen, Infrastrukturprojekte realisiert und die Energieversorgung gesichert werden. Erst danach k\u00f6nnen die Kohlekraftwerke in der Lausitz vom Netz gehen. Die erneuten Zweifel von Fridays for Future an dieser Reihenfolge riskieren die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Sachsen und verspielen das Vertrauen der Menschen in den s\u00e4chsischen Kohleregionen.<\/p>\n<p>Anstatt erneute Ausstiegsdiskussionen zu f\u00fchren, brauchen wir stattdessen einen viel st\u00e4rkeren Fokus auf das Gelingen des Strukturwandels und die Bereitstellung von bezahlbarer und grundlastf\u00e4higer Energie. Schlie\u00dflich ist bis heute vollkommen unklar, in welchen Branchen nach dem Kohleausstieg neue Industriearbeitspl\u00e4tze entstehen sollen. Gerade f\u00fcr die Lausitz ist es von existenzieller Bedeutung, dass Infrastrukturprojekte schneller vorangetrieben werden. Bereits im Koalitionsvertrag haben sich die Ampelparteien darauf verst\u00e4ndigt, die Dauer von Planungs- und Genehmigungsverfahren mindestens zu halbieren. Das wollen wir nun umsetzen. F\u00fcr die Lausitz ist eine gut ausgebaute Verkehrs- und Energieinfrastruktur entscheidend f\u00fcr das Gelingen des Strukturwandels.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Berlin\/27.04.2023) Im Auftrag von Fridays for Future hat das DIW Berlin heute eine Studie \u00fcber das 1,5-Grad-Ziel in der Lausitz vorgestellt, die erneut den ausgehandelten Kohle-Kompromiss infrage stellt. 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