{"id":11092,"date":"2023-05-14T12:48:20","date_gmt":"2023-05-14T10:48:20","guid":{"rendered":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/?p=11092"},"modified":"2023-05-14T12:48:20","modified_gmt":"2023-05-14T10:48:20","slug":"schleswig-holstein-christopher-vogt-zu-top-9-u-a-aenderung-des-schulgesetzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2023\/05\/14\/schleswig-holstein-christopher-vogt-zu-top-9-u-a-aenderung-des-schulgesetzes\/","title":{"rendered":"Schleswig-Holstein &#8211; Christopher Vogt zu TOP 9 u.a. &#8220;\u00c4nderung des Schulgesetzes&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>In seiner Rede zu TOP 9+23+36 (Gesetz zur \u00c4nderung des Schulgesetzes sowie Senkung von Bildungskosten und PerspektivSchul-Programm weiterentwickeln) erkl\u00e4rt der Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion,<strong>\u00a0Christopher Vogt:<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2668\" aria-describedby=\"caption-attachment-2668\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2668\" src=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-1024x683.jpg\" alt=\"Vogt\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-300x200.jpg 300w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-768x512.jpg 768w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Fdp2022-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2668\" class=\"wp-caption-text\">Christopher Vogt<br \/>Freie Demokraten FDP<br \/>Beisitzer im Bundesvorstand<br \/>Vorsitzender der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eNicht erst durch die Inflation ist die Frage nach der Bezahlbarkeit des Alltags f\u00fcr viele Familien ein gro\u00dfes Thema und vielfach auch wirklich ein Problem. Deshalb brauchen wir auch bei den schulischen Kosten angemessene L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Es ist meines Erachtens zum Beispiel eine staatliche Aufgabe, ein geeignetes digitales Endger\u00e4t f\u00fcr den Unterricht bereit zu stellen, da hierf\u00fcr ja besonders hohe Kosten anfallen, die viele Familien nicht mal eben so stemmen k\u00f6nnen. Der Digitalpakt war da leider auch nicht immer hilfreich. Er ist vor allem viel zu kompliziert konzipiert, was die Endger\u00e4te betrifft. Hier m\u00fcssen bei der n\u00e4chsten Runde dringend Vereinfachungen her. Die Digitalisierung der Bildung sollte unbedingt dazu beitragen, f\u00fcr mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen und nicht f\u00fcr weniger!<\/p>\n<p>Allerdings glaube ich auch, dass die staatliche Unterst\u00fctzung bei den Bildungskosten ansonsten schon m\u00f6glichst zielgerichtet sein muss \u2013 n\u00e4mlich f\u00fcr diejenigen Familien, die diese Hilfe auch ben\u00f6tigen. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, den Eltern s\u00e4mtliche Kosten abzunehmen. So sollten Hefte, Mappen, Stifte und \u00e4hnliche Utensilien der Grundausstattung von den Eltern weiterhin getragen werden. Das halten wir f\u00fcr zumutbar.<\/p>\n<p>Gleichwohl treten wir nat\u00fcrlich f\u00fcr eine steuerliche Entlastungen von Familien mit Kindern ein \u2013 gerade auch von Alleinerziehenden, bei denen es finanziell nat\u00fcrlich besonders oft sehr eng ist. Die Bundesregierung hat die Familien in Deutschland in diesem Jahr bereits um sieben Milliarden Euro entlastet und damit vor allem auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten reagiert.\u00a0 Auch wenn es finanziell f\u00fcr den Bund alles schwierig bleibt, sollte dieser Weg nach M\u00f6glichkeit weitergegangen werden.<\/p>\n<p>Mit dem Startchancen-Programm wird ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung getan. 4.000 Schulen, die mit besonderen Herausforderungen zu k\u00e4mpfen haben, werden bundesweit \u00fcber zehn Jahre hinweg vom Bund unterst\u00fctzt. Einen \u00e4hnlichen Ansatz haben wir ja bereits in Jamaika-Zeiten mit dem Perspektivschul-Programm verfolgt. Das hat sich nach meiner Einsch\u00e4tzung bew\u00e4hrt und sollte daher auch fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Daher k\u00f6nnen wir den Koalitionsantrag auch unterst\u00fctzen. Er ist ja wieder angenehm unkonkret gehalten und enth\u00e4lt nat\u00fcrlich auch den bei Schwarz-Gr\u00fcn fast schon obligatorischen Pr\u00fcfauftrag. Auch dem SPD-Antrag k\u00f6nnen wir zustimmen.<\/p>\n<p>Kein Verst\u00e4ndnis habe ich f\u00fcr die erneute Attacke der Bildungsministerin auf ihre Kollegin im Bund. Ich empfinde das Verhalten der Ministerin da erneut als destruktiv. Sie ist ja nicht bildungspolitische Sprecherin der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, sondern sie sollte die Interessen von Schleswig-Holstein vertreten. Der Ansatz des Startchancen-Programms ist aus unserer Sicht v\u00f6llig richtig, er passt gut zu Schleswig-Holstein, da wir hier in den letzten Jahren bereits ganz \u00c4hnliches auf den Weg gebracht haben. Wenn der Bund dies unterst\u00fctzt, sollten wir das positiv begleiten und nicht zum Gegenstand einer sehr durchschaubaren und parteipolitisch motivierter Kampagne machen.<\/p>\n<p>Karin Prien ist jetzt bald sechs Jahre im Amt und muss sich endlich deutlich engagierter um ihre verschiedenen Gro\u00dfbaustellen wie die notwendige Lehrkr\u00e4ftegewinnung, den Ganztagsausbau, neue Pr\u00e4ventionskonzepte gegen Mobbing und Gewalt, die Digitalisierung oder auch eine MINT-Offensive k\u00fcmmern. Auch bei der notwendigen St\u00e4rkung der Grundschulen warten wir seit der schockierenden IQB-Studie vergebens auf \u00fcberzeugende Konzepte.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner Rede zu TOP 9+23+36 (Gesetz zur \u00c4nderung des Schulgesetzes sowie Senkung von Bildungskosten und PerspektivSchul-Programm weiterentwickeln) erkl\u00e4rt der Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion,\u00a0Christopher Vogt: \u201eNicht erst durch [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[3233,599,650,3393,3392],"class_list":["post-11092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","tag-bildungskosten","tag-christopher-vogt","tag-fdp-dvp","tag-perspektivschul-programm","tag-schulgesetz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11092"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11092\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11097,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11092\/revisions\/11097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}