{"id":13273,"date":"2023-09-11T13:01:01","date_gmt":"2023-09-11T11:01:01","guid":{"rendered":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/?p=13273"},"modified":"2023-09-11T13:01:01","modified_gmt":"2023-09-11T11:01:01","slug":"bundestag-tarricone-zukunft-der-landwirtschaft-liegt-in-hightech-und-nicht-in-bullerbue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2023\/09\/11\/bundestag-tarricone-zukunft-der-landwirtschaft-liegt-in-hightech-und-nicht-in-bullerbue\/","title":{"rendered":"Bundestag &#8211; Tarricone: Zukunft der Landwirtschaft liegt in Hightech und nicht in Bullerb\u00fc"},"content":{"rendered":"<h2>Liberale wollen deutlich st\u00e4rker auf gr\u00fcne Biotechnologie setzen<\/h2>\n<p>Die FDP-Landtagsfraktion will\u00a0deutlich\u00a0st\u00e4rker auf gr\u00fcne Biotechnologie f\u00fcr die Nahrungsmittelproduktion setzen. Mit angepassten Nutzpflanzen sollen in Zukunft stabile Ernten und damit die Nahrungsversorgung sichergestellt werden, auch angesichts sich \u00e4ndernder klimatischer Bedingungen. Das sei auch eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr den Forschungsstandort Sachsen-Anhalt. Die Debatte sei bisher zu sehr von \u00c4ngsten als von Fakten bestimmt. Das muss sich aus Sicht der Freien Demokraten dringend \u00e4ndern.<\/p>\n<p>\u201eDas Wohl und Wehe im Ackerbau ist die Witterung. Selten ist sie ideal\u201c, sagte die agrarpolitische Sprecherin der Liberalen, Kathrin Tarricone, am Freitag in einer von der FDP beantragten Aktuellen Debatte. Weiter sagte sie: \u201eWollen wir stabile Ertr\u00e4ge sichern, um Menschen und Tiere hochwertig zu ern\u00e4hren, brauchen wir Nutzpflanzen, die m\u00f6glichst mit allen Eventualit\u00e4ten zurechtkommen. Und wollen wir m\u00f6glichst wenig D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel einsetzen, brauchen wir Kulturpflanzensorten, denen wenig reicht.\u201c Durch Genomeditierung mit der sogenannten CRISPR-Methode sei dies m\u00f6glich. \u201eDabei werden keine fremden Gene in das Erbgut eingef\u00fcgt, sondern einzelne Bausteine getauscht\u201c, erkl\u00e4rte Tarricone. Vorteil: \u201eNeue Sorten k\u00f6nnen sehr viel schneller gez\u00fcchtet werden. So stehen schnell Kulturpflanzen zur Verf\u00fcgung, die mit sich \u00e4ndernden Bedingungen perfekt zurechtkommen.\u201c<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union habe sich bisher aber weniger aufgrund von Daten als vielmehr Bef\u00fcrchtungen f\u00fcr einen Rechtsrahmen entschieden, der die Anwendung praktisch unm\u00f6glich gemacht hat. Hier deute sich nun erfreulicherweise ein Umdenken an. \u201eIn anderen Weltregionen kommen diese Z\u00fcchtungsmethoden mittlerweile seit Jahrzehnten zum Einsatz. Nun besteht Hoffnung, dass wir hier aufholen\u201c, so die FDP-Politikerin.<\/p>\n<p>Sachsen-Anhalt k\u00f6nne mit dem Institut f\u00fcr Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben Vorreiterland werden: \u201eDort kann Forschung unter relevanten Klimaszenarien der Zukunft betrieben werden. K\u00fcnstliche Intelligenz hilft beim Auswerten der Ergebnisse, so dass ,blitzschnell\u2018 und hochpr\u00e4zise Sorten f\u00fcr alle Eventualit\u00e4ten bereitgestellt werden k\u00f6nnen.\u201c Im Institut in Gatersleben, das just in dieser Woche sein 80-j\u00e4hriges Bestehen feiert, lagere ein wahrer Schatz, n\u00e4mlich eine der weltgr\u00f6\u00dften Genbanken f\u00fcr Kulturpflanzen: \u201eDiesen Schatz m\u00fcssen wir in Kombination mit neuen Z\u00fcchtungstechniken und KI zu unsere Aller Wohl nutzen. Gatersleben zeigt, die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Hochtechnologie und nicht in Bullerb\u00fc\u201c, so Tarricone.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liberale wollen deutlich st\u00e4rker auf gr\u00fcne Biotechnologie setzen Die FDP-Landtagsfraktion will\u00a0deutlich\u00a0st\u00e4rker auf gr\u00fcne Biotechnologie f\u00fcr die Nahrungsmittelproduktion setzen. 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