{"id":16001,"date":"2026-01-08T13:34:18","date_gmt":"2026-01-08T12:34:18","guid":{"rendered":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/?p=16001"},"modified":"2026-01-10T13:35:40","modified_gmt":"2026-01-10T12:35:40","slug":"duerr-rede-auf-dem-dreikoenigstreffen-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2026\/01\/08\/duerr-rede-auf-dem-dreikoenigstreffen-2026\/","title":{"rendered":"D\u00dcRR-Rede auf dem Dreik\u00f6nigstreffen 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item\">\n<p>Der FDP-Bundesvorsitzende Christian D\u00fcrr hielt auf dem diesj\u00e4hrigen Dreik\u00f6nigstreffen der Freien Demokraten in Stuttgart folgende Rede:<\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde der Freiheit, manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln. Das ist der Grund, warum ich jetzt gerade nicht dort vorne auf der B\u00fchne im Opernhaus stehe, sondern hier zwischen euch auf den R\u00e4ngen in Stuttgart. Manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln, weil man dann klarer sehen kann. Von au\u00dfen, das gebe ich zu, sieht man manchmal klarer. Dabei geht es nicht nur um eine Frage der Sitzordnung, sondern auch um die Frage des Denkens.<\/p>\n<p>In Deutschland hat sich etwas ver\u00e4ndert. Das Parteiensystem hat sich ver\u00e4ndert. Wir haben die Extremisten links und rechts und wir haben in der sogenannten Mitteparteien, die sich nicht ge\u00e4ndert haben. Liebe Freundinnen und Freunde, der Grund f\u00fcr den aufkeimenden Extremismus in Deutschland, davon bin ich \u00fcberzeugt, ist der Stillstand der anderen. Und genau diesen Stillstand in Deutschland wollen die Freien Demokraten durchbrechen, liebe Freundinnen und Freunde, genau diesen Stillstand. Denn dass sich nichts bewegt, der Status Quo, das ist es, was die Menschen rasend macht. Und offen gestanden macht es auch mich rasend.<\/p>\n<p>Ich bin jetzt in den letzten Wochen und Monaten des \u00d6fteren gefragt worden: Mensch, Herr D\u00fcrr, wenn Sie sich anschauen, was Herr Merz da f\u00fcr Schulden macht &#8211; 850 Milliarden Euro Schulden &#8211; da w\u00e4re es doch eigentlich sinnvoll gewesen, den kleinen Kleckerbetrag f\u00fcr Herrn Scholz von 13 Milliarden mitzumachen. Also w\u00e4re man in der Regierung geblieben und es w\u00e4re irgendwie so weitergegangen? Die Frage ist ja: Warum? Hat der Staat zu wenig Geld? Sind wir B\u00fcrger zu faul, haben wir dem Staat zu wenig Geld gegeben, liebe Freundinnen und Freunde? Ist das der Grund? Darauf komme ich gleich nochmal zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Schuldenbremse ist f\u00fcr die Freien Demokraten kein Glaubensdruck. Ich bin \u00fcbrigens mit der Schuldenbremse, entgegen anderslautender Behauptungen, nicht verheiratet, sondern mit meiner Ehefrau. Aber damals, als 2009 die Schuldenbremse in Deutschland eingef\u00fchrt worden ist, da ging es um Generationengerechtigkeit \u2013 vollkommen zu Recht. Wir Freie Demokraten unterst\u00fctzen das. Es ging um die Frage der finanziellen Stabilit\u00e4t des Staates. Aber jetzt, von au\u00dfen betrachtet, kommt f\u00fcr mich ein dritter Grund hinzu. Volle Kassen des Staates machen Politiker faul, meine Damen und Herren.<\/p>\n<p>Ich sage das in aller Deutlichkeit, um auch parteipolitisch an einem solchen Tag zu werden \u2013 selbstverst\u00e4ndlich als Vorsitzender der Freien Demokraten: Die Status-quo-Parteien in Deutschland sind Sozialdemokraten, Gr\u00fcne und ja, auch Union. Und auch wir haben in der Vergangenheit Verantwortung getragen und \u2013 ich sage es in aller Deutlichkeit \u2013 Fehler gemacht. Die Freien Demokraten, sie sind nicht mehr Teil eines Status-Quo-Lagers. Die Freien Demokraten, sie wollen den Aufbruch f\u00fcr Deutschland endlich durchsetzen.<\/p>\n<p>Deswegen treten wir an, in Deutschland Politik zu machen, liebe Freundinnen und Freunde. Und wir tun das als Team. Ihr habt das gerade auf der B\u00fchne gemerkt und ich will an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankesch\u00f6n sagen an zwei, die mich in den letzten Monaten immer sehr unterst\u00fctzt haben und zum Nachdenken gebracht haben und uns heute alle zum Lachen. Als ich vor Weihnachten Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki gefragt habe, ob sie Lust haben, das mitzumachen, haben beide sofort spontan Ja gesagt. Das ist das Team der Freien Demokraten! Mit Nicole B\u00fcttner, mit Hans-Ulrich R\u00fclke, mit Daniela Schmitt, mit dem gesamten Pr\u00e4sidium! Wir wollen mit euch ein Team sein f\u00fcr unser Land, liebe Freundinnen und Freunde! Und deswegen will ich eins sagen, bevor ich mich gleich etwas weiterbegeben werde: Haben wir als Freie Demokraten den Mut, Deutschland neu zu denken? Ich will, dass wir genau diesen Mut haben, liebe Freundinnen und Freunde. Das ist das Signal des Dreik\u00f6nigstreffens am 6. Januar 2026.<\/p>\n<p>Haben wir den Mut! Darum soll es heute gehen, liebe Freundinnen und Freunde. In Deutschland \u2013 ich habe gerade \u00fcber das Thema Verschuldung gesprochen \u2013 in Deutschland gibt es aus der Vergangenheit ein Missverst\u00e4ndnis. Das Missverst\u00e4ndnis lautet: Wir investieren in die Zukunft. Wir investieren in eine bestimmte Technologie. Diese S\u00e4tze h\u00f6ren wir doch von Politikern dauernd, oder? Wir h\u00f6ren das dauernd. Die spannende Frage ist, wer ist eigentlich dieses Wir? Mittlerweile merken wir, dass mit diesem Wir nicht das Bundeskabinett, nicht der Bundeskanzler gemeint sein k\u00f6nnen, sondern in Haftung genommen werden 83 Millionen Menschen in Deutschland f\u00fcr dieses Wir.<\/p>\n<p>Aber in Wahrheit ist das aus meiner Sicht arrogant, und zwar aus folgendem Grund. Der gro\u00dfartige \u00d6konom Friedrich August von Hayek hat im Jahr 1974 bei der Verleihung des Nobelpreises f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften an ihn eine Rede gehalten mit dem Titel \u201aDie Anma\u00dfung des Wissens\u2018. Was hat er damit gemeint? Er hat gesagt, dass Politiker, Institutionen, manchmal so tun, als ob sie alles wissen w\u00fcrden, dass sie wissen, in welche Technologie investiert werden m\u00fcssen, dass sie ganz genau wissen, was die Zukunft bringt. Und jetzt will ich am heutigen Tage ein Bekenntnis abgeben, an dem Tag, wo ich das erste Mal auf der Dreik\u00f6nigsb\u00fchne stehe. Ich will ein Bekenntnis abgeben. Ich habe nicht Ingenieurwissenschaften studiert. Offengestanden, sagen Sie es nicht weiter, ich habe Physik nach Klasse 11 abgew\u00e4hlt. In Chemie war ich mittelm\u00e4\u00dfig. Mathe \u2013 naja, ging so. Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert. Als Politiker muss ich jetzt hinzuf\u00fcgen, ich habe mein Studium auch abgeschlossen, ich bin Diplom\u00f6konom. Aber genau darum geht es mir: Ich kann es nicht entscheiden, was der richtige Antrieb der Zukunft ist. Und Uli R\u00fclke hat gerade \u00fcber den Verbrennungsmotor gesprochen. Den Freien Demokraten geht es ja nicht darum, dass es Brumm macht, wenn man \u00fcber die Autobahn f\u00e4hrt. Sondern es geht darum, dass wir diese Arroganz der Politik in Deutschland und manchmal auch in Europa durchbrechen, alles schon von vornherein zu wissen. Wir k\u00f6nnen es nicht wissen als Politiker. Die Menschen wissen es, liebe Freundinnen und Freunde. Nicht die Politik. Das muss die Botschaft sein.<\/p>\n<p>Und weil das so ist, will ich ein Bekenntnis abgeben. Auch ein Bekenntnis f\u00fcr uns als Partei. Es ist auch ein Versprechen und ich glaube und hoffe viele schlie\u00dfen sich genau diesem Bekenntnis an. Es ist viel \u00fcber Sicherheit gesprochen worden und dass Politik Sicherheit verspricht und Wohlgefallen. Ich glaube, wir m\u00fcssen in Deutschland eines tun. Wir m\u00fcssen in Deutschland endlich mehr Risiko wagen, liebe Freundinnen und Freunde. Wenn wir eine Null-Risikostrategie fahren, dann werden wir die Zukunft nicht gewinnen. Wer kein Risiko eingeht, der hat die Zukunft bereits verloren. Und das ist die Mission der Freien Demokraten: Wir wollen Freiheit. Und sie ist nur dann m\u00f6glich, wenn wir auch mehr Risiken in unserem Land eingehen.<\/p>\n<p>Es war \u00fcbrigens nicht der Staat, der in einer Rekordzeit, w\u00e4hrend einer schweren Pandemie einen mRNA-Impfstoff entwickelt hat. Es war nicht der Staat, es waren auch nicht Politiker, die so getan haben, als ob. Es waren zwei private Unternehmer, zwei Unternehmerpers\u00f6nlichkeiten aus Rheinland-Pfalz, genauer gesagt aus Mainz.<\/p>\n<p>Der Grund, warum sie sich in Rheinland-Pfalz \u2013 Daniela Schmitt, bei dir im Bundesland \u2013 niedergelassen haben war, weil die Freien Demokraten damals in der Regierung offen waren f\u00fcr Biotechnologie \u2013 anders als andere Regierungen. Ihr wart offen daf\u00fcr und deswegen sind diese gro\u00dfartigen Wissenschaftler und Unternehmer nach Rheinland-Pfalz, nach Mainz gegangen. Die Rahmenbedingungen vern\u00fcnftig zu setzen, das ist die Aufgabe der Politik. Aber weder Daniela Schmitt noch Christian D\u00fcrr w\u00fcrden sich jemals anma\u00dfen, Biotechnologen zu sein. Das ist der Punkt: Die Marktwirtschaft. Diejenigen, die Lust haben, durchzustarten, die Verantwortung \u00fcbernehmen, die tragen eben auch gleichzeitig die Haftung. Und das ist der Unterschied zur Politik, meine sehr verehrten Damen und Herren. Politiker reden immer nur von Verantwortung, aber das gr\u00f6\u00dfte was sie verlieren k\u00f6nnen ist ihr Amt. Unternehmer, diejenigen, die ins Risiko gehen, die setzen alles aufs Spiel und deswegen m\u00fcssen sie auch alle M\u00f6glichkeiten haben in Deutschland. Das muss die Botschaft sein der FDP.<\/p>\n<p>Ich habe mit einem gewissen Schmunzeln gestern eine Nachricht wahrgenommen in den deutschen Medien. Der Bundeskanzler hat seinen B\u00fcroleiter entlassen. Jetzt k\u00f6nnte ich sagen, ja, der Bundeskanzler tauscht seinen B\u00fcroleiter aus, das ist seine pers\u00f6nliche Sache im Kanzleramt. Aber ich fand die Begr\u00fcndung interessant. Er hat gesagt, er m\u00fcsse den B\u00fcroleiter austauschen, weil es im Bundeskanzleramt an wirtschaftspolitischer Kompetenz mangele. Was ist das eigentlich f\u00fcr ein Denken? Das Vorzimmer des Bundeskanzlers ist also f\u00fcr die wirtschaftspolitische Kompetenz in Deutschland zust\u00e4ndig? Liebe Freundinnen und Freunde, wenn es keine wirtschaftspolitische Kompetenz an der Spitze des Kanzleramtes gibt, dann gibt es gar keine wirtschaftspolitische Kompetenz im Bundeskanzleramt. Das ist doch die Realit\u00e4t, die wir gerade erleben. Das ist die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Und genau das macht die Menschen rasend. Das ist genau das, was ich mit Status-Quo-Parteien meine. Daniela Schmitt und Uli R\u00fclke haben es gerade schon angesprochen: Das sch\u00f6ne Stichwort B\u00fcrokratieabbau. Gott, ja, ich wei\u00df, die eine H\u00e4lfte wundert sich nur noch, die andere H\u00e4lfte glaubt schon nicht mehr dran. Ach, machen wir uns nichts vor. Es gibt doch \u2013 ich habe das erfahren in den letzten sieben Jahren in Berlin \u2013 nicht eine Sonntagsrede eines Bundespolitikers, die ohne das Wort B\u00fcrokratieabbau ausk\u00e4me. Ich habe mal neben Robert Habeck gestanden, er hat eine halbe Stunde B\u00fcrokratieabbau gesagt. Ich war ganz \u00fcberrascht. Am Montag darauf \u00fcbrigens habe ich dann mit Robert Habeck \u00fcber das Lieferketten-Sorgfaltsgesetz gesprochen und da war die Stimme schon eine ganz andere. Nein, liebe Freundinnen und Freunde, B\u00fcrokratieabbau und Deregulierung, das ist kein Problem von Sonntags, sondern immer von Montag bis Freitag, wenn Politikerinnen und Politiker Entscheidungen treffen.<\/p>\n<p>Das ist das Problem. Nie wird jemand konkret dabei. Nie wird jemand konkret. Und das allergr\u00f6\u00dfte Problem ist: Die B\u00fcrokratie, manche glauben ja, die w\u00fcrde in irgendwelchen Dracula-haften Ministerialkellern in Berlin entwickelt, von fiesen Beamten, die sich komische Dinge ausdenken, um Unternehmer zu nerven. Das ist nicht der Fall. Diese Entscheidungen werden immer von Politikerinnen und Politikern getroffen, und zwar jedes Mal, in jedem einzelnen Fall, mit einer scheinmoralischen Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Ich will ein Bekenntnis abgeben: Ich bin zweifacher Familienvater und selbstverst\u00e4ndlich, das ist doch gar keine Frage f\u00fcr einen Freien Demokraten, finde ich Kinderarbeit widerlich. Ich finde es furchtbar, ich finde es schrecklich. Aber glaubt jemand ernsthaft daran, dass man Kinderarbeit bek\u00e4mpfen kann, indem man Excel-Tabellen ausf\u00fcllt? Ich finde es schlimm, wenn Menschen in Betrieben verunfallen, weil sie zum Beispiel auf einer Leiter verungl\u00fccken. Das ist \u00fcberhaupt gar keine Frage. Selbstverst\u00e4ndlich ist das schlimm. Aber glauben wir ernsthaft, dass weil Deutschland ein Land ist, in dem es fl\u00e4chendeckend Leiter- und Trittbeauftragte gibt, dass das Problem damit komplett beseitigt sei? Aber genau diese Null-Risikomentalit\u00e4t, die f\u00fchrt zu dieser absurden B\u00fcrokratie. Es sind immer die moralischen Gr\u00fcnde, die vorgeschoben werden, in jedem einzelnen Fall.<\/p>\n<p>Ich will hier ein konkretes Beispiel nennen. Ich habe im Dezember mich mit einem Unternehmer unterhalten. Das ist ein Hidden Champion \u2013 Zerspanung und Fr\u00e4sung von Metallteilen, insbesondere als Zulieferbetrieb f\u00fcr die Automobilindustrie mit viel \u00d6l. Ich war in dem Betrieb. Es wird durchaus auch mal ein bisschen dreckig da. Ich gebe zu, die Frauenquote ist \u00fcbersichtlich in diesem Unternehmen. Da hat jeder so seine Werkbank, seinen eigenen Bereich und es werden wirklich hochexklusive Produkte hergestellt. Und dieser Unternehmer hatte ein Audit und zwar im Rahmen der Lieferkettenberichtserstattung f\u00fcr das Gesetz der Europ\u00e4ischen Union, im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattungen und im Rahmen der sogenannten Taxonomie, also der Untersuchung bei der Finanzierung von Gesch\u00e4ftsmodellen, ob sie moralisch in Ordnung sind oder nicht in Ordnung sind. Bei diesem Audit gab es ein Problem. Bei diesem Audit w\u00e4re dieser Unternehmer fast durchgefallen, weil manche von diesen Jungs, die f\u00fcr ihn arbeiten, sich Kalendern an ihre Arbeitspl\u00e4tze geh\u00e4ngt haben. Ich glaube, manche Herren im Raum wissen, welche Art von Kalender ich meine. Es sind die Kalender, wo schicke Autos zu sehen sind und gutaussehende Damen. Und jetzt will ich eines sagen: Wenn ich so einen Kalender zu Hause aufh\u00e4ngen w\u00fcrde, meine Frau w\u00fcrde ihn sicherlich abrei\u00dfen, keine Frage. Aber bei einem Audit, wo es um Taxonomie, Lieferkettenregulierung und sonst was geht, soll das ein Maluspunkt sein? Ich verteidige diese Kalender nicht. Ob ich das in Ordnung finde, wenn das Leute auf ihrem Arbeitsplatz anheften, was soll\u00b4s? Aber verdammt noch mal, es kann doch nicht sein, dass der Staat so moralisch \u00fcberheblich ist, dass er das sanktionieren will, liebe Freundinnen und Freunde! Das ist das, was in Deutschland falsch l\u00e4uft! Im ganz konkreten Fall! Im ganz konkreten Fall!<\/p>\n<p>Das betrifft ja nicht nur Unternehmen. In der nieders\u00e4chsischen Landeshauptstadt Hannover gab es jetzt eine neue Bausatzung, die der gr\u00fcne Oberb\u00fcrgermeister vorgeschlagen hat. Und in dieser Bausatzung geht es unter anderem um die Fahrradabstellplatzpflicht f\u00fcr Gro\u00dffahrr\u00e4der. Und das ist sehr genau beschrieben. Ich habe mir das mal angeschaut. Es geht insbesondere um das Ein- und Ausparken von Lastenr\u00e4dern. Zitat aus dieser neu vorgeschlagenen Bausatzung vom gr\u00fcnen Oberb\u00fcrgermeister aus Hannover: Bewegungsfl\u00e4chen sind so zu dimensionieren, dass ein komfortables Ein- und Ausparken auch mit gro\u00dfen R\u00e4dern, Lastenr\u00e4dern oder sonstigen Sonderr\u00e4dern gew\u00e4hrleistet werden kann. Das hei\u00dft, wenn man in Hannover ein Mehrfamilienhaus baut und Wohnraum schaffen will, dann wird es nicht nur immer teurer, sondern es kommt jemand vom Amt vorbei und fragt sich, ob die Kurveneinfahrt auf ein bestimmtes Lastenrad m\u00f6glich ist. Liebe Freundinnen und Freunde, das ist das Problem in Deutschland. Ich g\u00f6nne jedem seine Kurveneinfahrt f\u00fcr sein Lastenrad. Ich g\u00f6nne sogar jedem ein Lastenrad. Ich g\u00f6nne es aber der Bev\u00f6lkerung und den hart arbeitenden Menschen in Deutschland nicht, dass sie das alles finanzieren. Das sind private Entscheidungen und nicht die Entscheidung von Politikerinnen und Politikern. Und das ist das, was meine ich, wenn ich mit dem Status quo aufr\u00e4umen will. Genau das meine ich. Genau darum geht es. Und dabei haben die Menschen in Deutschland den Eindruck, dass nichts mehr richtig funktioniert.<\/p>\n<p>Gestern die Bahnanreise in Richtung Stuttgart, ich habe es von einigen geh\u00f6rt \u2013 Lydia H\u00fcskens lacht hier vorne schon \u2013 hat ein bisschen l\u00e4nger gedauert aus Magdeburg. Ja, die Deutsche Bahn AG, das schlimme wei\u00dfe Katastrophenpulver, was runterf\u00e4llt im Januar, ist f\u00fcr sie ganz furchtbar. Nat\u00fcrlich kommt es f\u00fcrchterlich \u00fcberraschend, dass auf einmal der Winter da ist. Aber genau diese Dinge meine ich. Das ist unvorstellbar bisweilen, wie teilweise unser Staat nicht mehr richtig funktioniert. Wir sehen Baustellen ohne Bauarbeiter. Wir sehen sogar in M\u00fcnchen, dass eine Eisbachwelle, weil irgendwas nicht richtig funktioniert, monatelang stillgelegt ist, weil der Staat es nicht gebacken bekommt. An diesen Dingen, wo man denkt, das muss doch ruckzuck funktionieren, versagt der Staat brutal. Dann schauen wir in die Bundeshauptstadt Berlin. Wo Menschen f\u00fcnf Tage im Kalten sitzen, w\u00e4hrend bei einem Bombenangriff in der Ukraine das Stromnetz teilweise innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt ist. Genau an diesen Stellen versagt der Staat brutal und an anderer Stelle mischt er sich andauernd ein. Das ist das, was in Deutschland zurzeit nicht stimmt, liebe Freundinnen und Freunde.<\/p>\n<p>Ich wundere mich ja \u00fcberhaupt \u00fcber Berlin. \u201aFailed State\u2018 sagen einige mittlerweile. In Berlin gab es jetzt einen Beschluss des Landesparlaments mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen. Man will in Berlin 500.000 B\u00e4ume pflanzen. Ich g\u00f6nne Berlin 500.000 neue B\u00e4ume, nicht falsch verstehen. \u00dcbrigens, an all diejenigen, die Baumschulen zu Hause haben: In Berlin kostet ein aufgestellter Baum pro St\u00fcck 5.000 Euro. Bei mir im Oldenburger Land wollten sich einige Baumschulen schon bewerben, um diesen hohen Preis. Aber davon abgesehen, in Berlin hat man festgestellt, verdammt nochmal, wir haben gar kein Geld daf\u00fcr. Aber es gibt doch jetzt dieses Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastruktur des Bundes. Dann rufen wir doch mal im wirtschaftskompetenten Bundeskanzleramt an und fragen nach, ob wir nicht ein bisschen Geld haben k\u00f6nnten. Wie w\u00e4re es, selbst wenn dieses Geld nach Berlin zieht, dass man das Geld daf\u00fcr nutzt, damit das Stromnetz wieder schneller repariert werden kann? Wie w\u00e4re der Vorschlag mal an dieser Stelle?<\/p>\n<p>Ich glaube, dass der B\u00fcrokratieaufbau in Deutschland in Wahrheit das Hauptproblem ist. Die Null-Risikomentalit\u00e4t ist das Haupt-Problem. Aber wer nichts riskiert, der riskiert am Ende unter Umst\u00e4nden alles. Deswegen will ich folgenden sehr konkreten Vorschlag machen: Wie w\u00e4re es, in einer kommenden Wahlperiode des Deutschen Bundestages alle Gesetze in Deutschland, die seit dem Jahr 2000 beschlossen worden sind, zum Ende dieser neuen Wahlperiode komplett auslaufen zu lassen? Dann h\u00e4tte der Bundestag und eine neue Bundesregierung vier Jahre Zeit, sich um die Gesetze zu k\u00fcmmern, die man wieder einf\u00fchren will, und zwar nur die, die sinnvoll sind. Wie w\u00e4re ein solch radikaler Vorschlag f\u00fcr Deutschland, wenn wir diese Freiheit endlich wieder h\u00e4tten, die wir im Jahr 2000 damals hatten, liebe Freundinnen und Freunde?<\/p>\n<p>Und lieber Uli R\u00fclke, du hast Vorschl\u00e4ge gemacht f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg, eine Verkleinerung des Landtages. Ich will auch auf deine Verwaltungsstrukturreform zu sprechen kommen, lieber Uli. Du willst von drei Mittelebenen zwei abschaffen. Und jetzt k\u00f6nnte man sagen: Der R\u00fclke ist verr\u00fcckt geworden. Das geht doch \u00fcberhaupt gar nicht, in Deutschland zwei ganze Verwaltungsebenen abzuschaffen. Das ist doch vollkommen unm\u00f6glich. Das hat noch nie jemand geschafft. Und da der Generalsekret\u00e4r der CDU Baden-W\u00fcrttemberg hier ist, Herr Vogt, will ich Ihnen beiden, euch beiden Mut machen. Ich durfte in Niedersachsen zehn Jahre Regierungsverantwortung tragen, gemeinsam mit der CDU. Damals haben wir in Niedersachsen als FDP als erste gefordert, die Bezirksregierung komplett abzuschaffen. Wir wurden nicht nur f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt, sondern insbesondere von einem gewissen Sigmar Gabriel aufs \u00dcbelste beschimpft, meine Damen und Herren. Wir haben gemeinsam damals mit den Freunden von der Union die Bezirksregierung komplett abgeschafft und in Niedersachsen 8.000 Stellen in der \u00f6ffentlichen Verwaltung gespart. Danach hatte Niedersachsen ein Wirtschaftswachstum \u2013 entschuldige Susanne Seehofer \u2013 noch vor den Bayern. Es geht, lieber Uli R\u00fclke! Macht es genauso in Baden-W\u00fcrttemberg, wie du es angek\u00fcndigt hast. Es funktioniert und es bringt auch was.<\/p>\n<p>Ich will auf den Sozialstaat zu sprechen kommen, weil die Menschen den Eindruck haben, dass er sie erdr\u00fcckt. Ich finde es \u00fcbrigens bemerkenswert, wie manche, manchmal auch aus der Union, \u00fcber die Leistungsbereitschaft gerade junger Menschen in Deutschland sprechen. Da wird gesagt, die sind alle faul. Nine to five, da will doch gar keiner mehr arbeiten. Ich will den Ball mal zur\u00fcckspielen: Es gibt viele junge Menschen, die ran klotzen in Deutschland und denen teilweise Faulheit unterstellt wird, die aber gleichzeitig fast 50 Prozent dessen abgeben, was sie sich sehr, sehr hart erarbeiten. Diese jungen Menschen erleben gerade eine Politik in Berlin, zum Beispiel mit dem Rentenpaket, von dem der Bundeskanzler sogar selbst sagte, es sei eigentlich falsch, die sich direkt gegen sie richtet.<\/p>\n<p>Ich will, dass Deutschland ein Land ist, wo junge Menschen wieder Lust haben ranzuklotzen und ihnen kein Vorwurf gemacht wird, wenn sie sagen, so viel steuerliche Belastung k\u00f6nnen und wollen wir als junge Generation nicht aushalten. Gerade die jungen Menschen in Deutschland sind es, die uns in Zukunft stark machen. Gerade junge Menschen, die Lust haben ranzuklotzen, sind es, die wir in Deutschland brauchen, liebe Freundinnen und Freunde.<\/p>\n<p>Ich sage das deshalb, weil zurzeit die einzige Partei in Deutschland, die sich um Interessen der jungen Generation k\u00fcmmert, die Freien Demokraten sind. Deswegen war mir wichtig, das zu sagen an dieser Stelle. Ich k\u00f6nnte jetzt viel \u00fcber das Rentenpaket sagen. Ich k\u00f6nnte dar\u00fcber sprechen, dass in Schweden die Alterseinkommen im Vergleich zu den Durchschnittseinkommen seit dem Jahr 2000 gestiegen sind um 10 Prozent, w\u00e4hrend sie in Deutschland leicht gesunken sind. Das hei\u00dft, dass Kapitaldeckung so entscheidend und wichtig ist und Aktienm\u00e4rkte. \u00dcbrigens ein Vorschlag mit der gesetzlichen Aktienrente, von dem Friedrich Merz einmal gesagt hat, die Vorschl\u00e4ge der FDP, das sei ein Hedgefonds-Methode. Ob ich mir das von einem ehemaligen BlackRock-Aufsichtsrat sagen lassen muss, ist eine zweite Frage \u2013 nichts gegen BlackRock. Aber daran sieht man, dass im Deutschen Bundestag eine Kraft fehlt, die genau das deutlich macht.<\/p>\n<p>Deswegen will ich zum Abschluss zwei Punkte unterstreichen. Das erste ist, ich habe bei meiner Wahl zum Bundesvorsitzenden im Mai letzten Jahres angek\u00fcndigt, dass ich auch die Migrationspolitik zu einem Kompetenzfeld der Freien Demokraten machen will. Denn ich will dieses Feld nicht den Verr\u00fcckten in Deutschland \u00fcberlassen. Das will ich nicht. Wir sind ein \u00e4lter werdendes Land. Ich habe mal mit einer Fl\u00fcchtlingshelferin zur Zeit der Fl\u00fcchtlingskrise in Hannover gesprochen, die mir aus einem Gespr\u00e4ch berichtet hat, was sie mit Fl\u00fcchtlingen gef\u00fchrt hat, die damals angekommen sind, zwei junge M\u00e4nner, die im September 2015 nach Hannover kamen und dort in einer Fl\u00fcchtlingsunterkunft untergebracht waren. Sie hat sie gefragt, warum sie hergekommen sind und die haben geantwortet, wir sind hergekommen, weil in unserer Heimat wird gesagt, Deutschland sei ein reiches Land. Das war schon interessant. Da sagte sie mir, nee, nee, es gibt ja eine weitere Geschichte. Es war im Dezember 2015, kurz vor Weihnachten. Die M\u00e4nner sagten ihr, wir haben mittlerweile nicht den Eindruck, Deutschland ist ein reiches Land. Sondern Deutschland, das ist ein unermesslich reiches Land. Und dann kommt der entscheidende Satz: Denn wissen Sie, Deutschland ist das einzige Land auf der Welt, was wir kennen, in dem man Geld daf\u00fcr bekommt, damit man nicht arbeitet. Das ist die Realit\u00e4t. Das ist die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wir haben diese Stadtbilddebatten gef\u00fchrt. Herr Merz, er konnte dann sp\u00e4ter so halb erkl\u00e4ren, was er damit gemeint hat. Wissen Sie was? Ich komme aus dem Umland von Bremen. Da pendeln Menschen jeden Tag aus meiner Heimatgemeinde zum Hauptbahnhof in Bremen, einem der sogenannten Kriminalit\u00e4ts-Hotspots in Deutschland, einem der Orte wahrscheinlich, die Friedrich Merz gemeint haben k\u00f6nnte. Ich glaube, wenn meine Nachbarn aus meiner Heimatgemeinde morgens zum Bremer Hauptbahnhof fahren und dann vor die T\u00fcr treten und sich umschauen, dann fragen die sich nicht als allererstes, was machen die Menschen denn hier, warum sehen die anders aus? Ich glaube, die stellen sich eine ganz pragmatische Frage. Die fragen sich, warum bin ich eigentlich auf dem Weg zur Arbeit und andere sind es nicht. Und das ist der Punkt, um den es mir geht. Ich will, dass es verdammt noch mal leichter ist, nach Deutschland zu kommen, um zu arbeiten, als nach Deutschland zu kommen, um nicht zu arbeiten, liebe Freundinnen und Freunde.<\/p>\n<p>Ich will, dass wir eine Regel durchsetzen in Deutschland, und zwar f\u00fcr alle L\u00e4nder der Welt. Eine Regel, die wir mit einigen L\u00e4ndern des Westbalkans bereits haben, n\u00e4mlich dass jemand, der einen Arbeitsvertrag hat und in Deutschland in der Lage ist zu arbeiten und mit dem Lohn Steuern und Abgaben zu bezahlen, ohne Voraussetzung sofort nach Deutschland kann \u2013 keine langj\u00e4hrigen Berufsanerkennungsverfahren und so weiter und so fort. Und im Gegenzug gibt es keinen Anspruch auf Sozialleistungen. Das w\u00e4re gerecht.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t ist: Etwa 17 Prozent der Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, sind aktuell im B\u00fcrgergeld. Fast 50 Prozent der B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger in Deutschland sind nicht deutsche Staatsb\u00fcrger. Mir geht es hier nicht darum, Gruppen zu spalten, liebe Freundinnen und Freunde. Aber in dem Fall, den ich gerade beschrieben habe, den wir schon mit einigen L\u00e4ndern des Westbalkans machen, was ich auf alle L\u00e4nder der Welt ausweiten will, da ist der Anteil derer, die im B\u00fcrgergeld sind, 0,3 Prozent. Also fast nicht vorhanden. Das ist die Mission der Migrationspolitik der Freien Demokraten: Wir sind ein weltoffenes Land. Wir sind offen f\u00fcr alle, die ranklotzen wollen. Das ist der Schl\u00fcssel zur Integration. Und das ist die Mission bei diesem wichtigen Thema der FDP in Deutschland.<\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde, zum Abschluss: Es gibt Punkte \u2013 ich habe viel dar\u00fcber gesprochen \u2013 wo ich sage, der Staat macht zu viel, der Staat ist zu fett. Es gibt aber einen Punkt wo ich sage, wir brauchen einen starken Staat und das ist in der Schul- und <a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2021\/01\/29\/fdp-forderung-bildung\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3\" title=\"FDP Forderung Bildungspolitik\">Bildungspolitik<\/a>. In Deutschland gibt es 15.000 Grundschulen, fl\u00e4chendeckend. In allen St\u00e4dten, in allen Gemeinden in Deutschland gibt es \u00fcberall Grundschulen. Keine Schulform ist weiter verbreitet als die Grundschule in Deutschland. Ich erwarte, dass alle 16 Kultusminister in Deutschland \u2013 und der F\u00f6deralismus kann da keine Ausrede sein \u2013 sich darauf einigen, dass in der ersten Klasse einer deutschen Grundschule jedes einzelne Kind Deutsch spricht. Und zwar egal, welcher Herkunft dieses Kind ist. Jedes Kind muss Deutsch sprechen. Jedes Kind.<\/p>\n<p>0,75 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes geben wir f\u00fcr unsere Grundschulen aus. 0,75 Prozent. F\u00fcr den Sozialstaat 30 Prozent. 0,75 Prozent. Das ist genau auf dem Niveau von Bulgarien. Es gibt ein OECD-Land, was noch hinter uns liegt. Das ist die T\u00fcrkei. Norwegen gibt \u00fcber 2 Prozent seines Brutto-Inlandsproduktes f\u00fcr die Grundschule aus. Unser Nachbar D\u00e4nemark 1,5 Prozent. Die Forderung, die ich am heutigen Tage erhebe, ist, es gleich zu tun mit D\u00e4nemark und die Ausgaben f\u00fcr die Grundschulen in Deutschland zu verdoppeln, damit Sprache gew\u00e4hrleistet ist, damit allerbeste Bildung am Beginn des Lebens gew\u00e4hrleistet ist. Es w\u00fcrde ein Zwanzigstel des Sonderverm\u00f6gens von Schwarz-Rot in Berlin ausreichen, um das zu finanzieren. Dieses Zwanzigstel sollte es uns wert sein, auch Subventionen wegzunehmen und direkt in die Grundschulen in Deutschland zu stecken. Denn die Wahrheit ist, ohne Sprache gibt es keine Bildung. Ohne Bildung, da gibt es keine Freiheit. Und wer Kinder ohne dieses R\u00fcstzeug ins Leben entl\u00e4sst und von Freiheit spricht, der will sie in Wahrheit abh\u00e4ngig vom Staat machen. Und das ist der Unterschied zu den Freien Demokraten.<\/p>\n<p>Wer Freiheit will, der muss Bildung endlich ernst nehmen. Und deswegen r\u00fccken wir dieses Thema als FDP in das Zentrum unserer Politik, liebe Freundinnen und Freunde. Ich stelle mir jeden Tag die Frage, was wir f\u00fcr die Menschen in Deutschland tun k\u00f6nnen. Und deswegen will ich weitermachen, mit so konkreten Vorschl\u00e4gen zur Migrationspolitik, zur Sozialpolitik, zur <a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2021\/01\/29\/fdp-forderung-wirtschaftspolitik\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"10\" title=\"FDP Forderung Wirtschaftspolitik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaftspolitik<\/a>, zur <a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2021\/01\/29\/fdp-forderung-bildung\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3\" title=\"FDP Forderung Bildungspolitik\">Bildungspolitik<\/a> in Deutschland. F\u00fcr mich ist eines klar: Respekt vor der Vernunft, statt vor der B\u00fcrokratie. Respekt vor der Leistung der Menschen in Deutschland, statt immer h\u00f6here Steuern und Abgaben. Respekt vor ihrer Meinung, anstatt sie f\u00fcr ihre Meinung einfach nur zu kritisieren. Wir stehen f\u00fcr diesen Respekt.<\/p>\n<p>Das ist nicht immer popul\u00e4r, weil es nicht immer einfach ist und weil es oftmals nur Gerede ist bei einigen Parteien. Aber wir meinen es ernst mit dem Respekt vor dem Einzelnen. Lasst uns zeigen, wof\u00fcr Freie Demokraten in Deutschland stehen! Wir stehen f\u00fcr Mut. Wir stehen f\u00fcr Ver\u00e4nderung. Ja, und wir stehen auch f\u00fcr radikalen Aufbruch in Deutschland. F\u00fcr ein Land wie Deutschland ist es leider nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, dass man f\u00fcr Zukunft und Aufbruch steht. Aber genau das m\u00fcssen die Freien Demokraten tun. Genau das m\u00fcssen wir als Team tun. Deswegen lasst uns jetzt aufstehen, rausgehen, raus aus dem warmen Opernhaus, auf die Stra\u00dfe zu den Menschen, da wo der Schuh dr\u00fcckt. Ich habe richtig Lust darauf, mit euch Wahlkampf zu machen. In Baden-W\u00fcrttemberg, in Rheinland-Pfalz, insbesondere auch, das will ich erw\u00e4hnen, bei den Kommunalwahlk\u00e4mpfen in Hessen und Bayern. Denn nur eine gute, starke <a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2021\/01\/29\/fdp-forderung-wirtschaftspolitik\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"10\" title=\"FDP Forderung Wirtschaftspolitik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaftspolitik<\/a> und ein erfolgreiches Land macht unsere Kommunen endlich auch wieder stark in Deutschland, liebe Freundinnen und Freunde!<\/p>\n<p>Deswegen bin ich davon \u00fcberzeugt, genau jetzt, am 6. Januar 2026, ist unsere Zeit, jetzt ist der Moment. Ab heute beginnt der Aufbruch f\u00fcr die Freien Demokraten in Deutschland, in diesem Land. Wir werden das als Team tun. Ich freue mich jetzt, wenn unser Team aus den Rednern des heutigen Tages hier nach vorne mit mir auf die B\u00fchne kommt, um ein Signal auszusenden. Wir stehen zusammen als Freie Demokraten, aber wir sind uns selbst nicht genug. Wir tun das f\u00fcr die Menschen in Deutschland und f\u00fcr die Freiheit in unserem Land, liebe Freundinnen und Freunde. Das ist die Botschaft von Dreik\u00f6nig 2026!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der FDP-Bundesvorsitzende Christian D\u00fcrr hielt auf dem diesj\u00e4hrigen Dreik\u00f6nigstreffen der Freien Demokraten in Stuttgart folgende Rede: Liebe Freundinnen und Freunde der Freiheit, manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln. 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