{"id":4897,"date":"2022-03-20T15:49:11","date_gmt":"2022-03-20T14:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/?p=4897"},"modified":"2022-03-20T15:49:11","modified_gmt":"2022-03-20T14:49:11","slug":"stark-watzinger-interview-gefluechtete-kinder-brauchen-sicherheit-und-perspektive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2022\/03\/20\/stark-watzinger-interview-gefluechtete-kinder-brauchen-sicherheit-und-perspektive\/","title":{"rendered":"STARK-WATZINGER-Interview: Gefl\u00fcchtete Kinder brauchen Sicherheit und Perspektive"},"content":{"rendered":"<div class=\"clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item\">\n<p>FDP-Pr\u00e4sidiumsmitglied und Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger gab \u201et-online\u201c das folgende Interview. Die Fragen stellten Lisa Becke und Tim Kummert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2284\" aria-describedby=\"caption-attachment-2284\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2284\" src=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-1024x683.jpg\" alt=\"Bettina Stark-Watzinger\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-300x200.jpg 300w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-768x512.jpg 768w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Stark-Watzinger-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2284\" class=\"wp-caption-text\">Bettina Stark-Watzinger am 22.11.17 in Berlin im Deutschen Bundestag. \/ Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Frage: Frau Stark-Watzinger, Sie sind jetzt seit gut 100 Tagen im Amt. Was haben Sie in dieser Zeit eigentlich erreicht?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger:\u00a0Eine ganze Menge. Als Chancenministerium haben wir unter anderem eine gro\u00dfe Reform des BAf\u00f6Gs auf den Weg gebracht und sind auch schon sehr weit mit der Deutschen Agentur f\u00fcr Transfer und Innovation, womit aus wissenschaftlichen Erkenntnissen schneller Gesch\u00e4ftsmodelle werden sollen. Doch nat\u00fcrlich stehen wir jetzt vor einer ganz neuen Herausforderung, die man im letzten Jahr so nicht absehen konnte. Das erfordert zus\u00e4tzliche Anstrengungen und auch neue Priorit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Frage: Sie meinen den Ukraine-Krieg. Viele Gefl\u00fcchtete von dort kommen gerade in Deutschland an. Wie viele Kinder sind darunter, die jetzt hier zur Schule gehen werden?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Das l\u00e4sst sich noch nicht genau sagen. Das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk UNHCR geht von bis zu vier Millionen Menschen aus, die aus der Ukraine fliehen k\u00f6nnten. Wie viele davon nach Deutschland kommen, ist noch nicht sicher. Es sind vor allem Frauen und Kinder, die jetzt kommen. Daher gilt die Faustformel: mindestens ein Drittel der Fl\u00fcchtlinge sind unter 18 Jahren alt.<\/p>\n<p>Frage: Was tun Sie jetzt f\u00fcr diese Kinder und Jugendlichen?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Wir sind in enger Absprache mit den L\u00e4ndern. Die Kinder und Jugendlichen brauchen Sicherheit und eine Perspektive. Es geht um Kitapl\u00e4tze und Schulunterricht. Ein Modell sind dabei die sogenannten \u201eWillkommensklassen\u201c.<\/p>\n<p>Frage: Eine Idee aus dem Jahr 2015, als viele Fl\u00fcchtlinge aus dem Nahen Osten nach Deutschland kamen.<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Ja, wir k\u00f6nnen von den Erfahrungen von damals profitieren. Viele Schulleiter wissen, dass man Lehrer aus dem Ruhestand nochmal zur\u00fcckholen kann in einer solchen Lage. Sie wissen, wie man kurzfristig zus\u00e4tzliche Unterrichtsr\u00e4ume beschafft \u2014 und vor allem wissen sie eines: dass viele der jungen Menschen traumatisiert sind und eine zus\u00e4tzliche Betreuung in den Willkommensklassen brauchen.<\/p>\n<p>Frage: Die ukrainische Generalkonsulin\u00a0Iryna Tybinka\u00a0sagte gerade vor der Kultusministerkonferenz, wo alle Landes-Bildungsminister zusammenkommen, dass sie Unterricht in Willkommensklassen ablehnt. Die\u00a0Klassen\u00a0w\u00e4ren\u00a0f\u00fcr die ukrainischen Kinder eine \u201eWand des Unverst\u00e4ndnisses\u201c, die das \u201eGef\u00fchl der Minderwertigkeit\u201c verst\u00e4rkten. Sie schl\u00e4gt Unterricht nach dem ukrainischen Lehrplan vor. Was halten Sie davon?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Ich habe gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese selbstbewusste Haltung.<\/p>\n<p>Frage: Warum?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Die Menschen aus der Ukraine, die gerade bei uns ankommen, wollen schon bald in ihre Heimat zur\u00fcckkehren. Das hei\u00dft im Umkehrschluss aber auch, dass sie nicht planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Sie wollen verst\u00e4ndlicherweise an ihrer ukrainischen Identit\u00e4t festhalten. Und davor habe ich gro\u00dfen Respekt.<\/p>\n<p>Frage: Viele Experten bezweifeln, dass in einem Jahr wieder ein normales Leben in der Ukraine m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Das ist richtig. Ganze St\u00e4dte werden dort gerade zerbombt. Doch niemand von uns kann in die Zukunft blicken. Wir m\u00fcssen daher auf beides vorbereitet sein: Dass viele Kinder und Jugendliche auf absehbare Zeit zur\u00fcckkehren \u2013 aber auch darauf, dass sie l\u00e4nger hierbleiben.<\/p>\n<p>Frage: Wie schafft man den Spagat zwischen der Integration und dem Erhalt der Identit\u00e4t?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Indem wir jetzt pragmatisch handeln. Als Bildungsministerium sind wir mit den L\u00e4ndern im Austausch, um einfache L\u00f6sungen zu finden. Das ukrainische Schulsystem wurde modernisiert und ist sehr digital \u2013 und einige Sch\u00fcler stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Den sollen sie nat\u00fcrlich so schnell wie m\u00f6glich machen k\u00f6nnen. Wenn es uns gelingt, dass die Ukrainer m\u00f6glichst z\u00fcgig an das Lernen ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen und wir gleichzeitig eine Br\u00fccke in den deutschen Alltag bauen, dann l\u00e4sst sich dieser Spagat bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Frage: \u201eWir wollen gemeinsam darauf hinwirken, dass jedes Kind die gleiche Chance auf Entwicklung und Verwirklichung hat\u201c, steht im Koalitionsvertrag. Im internationalen Vergleich haben Kinder aus einkommensschwachen Familien gro\u00dfe Nachteile in Deutschland. Genauso wie Kinder mit Zuwanderungsgeschichte. Wie wollen Sie das \u00e4ndern \u2013 gerade vor dem Hintergrund der ukrainischen Gefl\u00fcchteten, die jetzt ankommen?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Ich kenne diese Statistiken und wei\u00df, wie gro\u00df das Problem ist. Die Herkunft entscheidet noch zu stark \u00fcber den Bildungserfolg. Mit unserem geplanten Startchancen-Programm wollen wir das \u00e4ndern. Wir helfen dort, wo Hilfe am meisten gebraucht wird und unterst\u00fctzen einige Schulen besonders intensiv.<\/p>\n<p>Frage: Wie viele Schulen werden das sein?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Geplant sind 4.000 Schulen von etwa 32.000 allgemeinbildenden Schulen bundesweit. Sie sollen mehrfach gef\u00f6rdert werden: mit einem Investitionspaket und einem Chancenbudget. Dabei schauen wir mit den L\u00e4ndern, wo entsprechende Vorprojekte vorhanden sind und kn\u00fcpfen daran an. Ganz wichtig ist: Wir unterst\u00fctzen auch die Schulsozialarbeit, denn in den Bildungseinrichtungen wird nat\u00fcrlich mehr getan, als nur Wissen vermittelt.<\/p>\n<p>Frage: Auch ansonsten wirkt das Schulsystem ausgelaugt. Viele Lehrer beklagen, dass man sich \u00fcber zwei Jahre lang nicht um die Sch\u00fcler mit zus\u00e4tzlichem F\u00f6rderbedarf k\u00fcmmern konnte.<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Viertkl\u00e4ssler haben durch die Schulschlie\u00dfungen ein halbes Jahr bei der Lesekompetenz verloren. Das ist schlimm. Pr\u00e4senzunterricht ist die beste und gerechteste Form der Bildung, das ist jetzt klar. Sch\u00fcler m\u00fcssen in der Schule sein, damit sie wirklich lernen.<\/p>\n<p>Frage: In der Pandemie hatten die Schulen nie Priorit\u00e4t.\u00a0Fehlt den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern\u00a0schlicht\u00a0die\u00a0Lobby?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Zu Beginn der Pandemie wurden die massiven Auswirkungen von Schulschlie\u00dfungen nicht gesehen.\u00a0Jetzt gibt es Studien, die belegen, was das f\u00fcr massive psychische, soziale und k\u00f6rperliche Folgen hat.\u00a0Wir m\u00fcssen die Schulen k\u00fcnftig offenhalten, das muss unser Ziel bleiben.<\/p>\n<p>Frage: M\u00f6glicherweise kommt im Herbst eine neue Welle. Werden die Schulen dann \u2013 \u00fcberspitzt gesagt \u2013 wieder als Erstes geschlossen und als Letztes ge\u00f6ffnet?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Ich m\u00f6chte klar sagen, dass sich die Corona-Politik ver\u00e4ndert hat, seit die Ampel regiert: Im November 2021 haben wir daf\u00fcr gesorgt, dass keine fl\u00e4chendeckenden Schulschlie\u00dfungen mehr m\u00f6glich sind. Dabei werden wir bleiben. Die konkrete Ausgestaltung der <a href=\"https:\/\/fdp-aktiv.de\/blog\/2021\/01\/29\/fdp-forderung-bildung\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"3\" title=\"FDP Forderung Bildungspolitik\">Bildungspolitik<\/a> bleibt aber nat\u00fcrlich L\u00e4ndersache.<\/p>\n<p>Frage: Ist Ihr Problem nicht das aller Bildungsminister: Sie haben das Geld, Sie haben den Willen, Sie haben die guten Ideen \u2013 und sto\u00dfen\u00a0dann auf ein f\u00f6derales Netz, in dem Sie nichts durchsetzen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Ich war gerade bei der Kultusministerkonferenz zu Gast und wir hatten einen sehr guten Austausch. Wir haben vereinbart, dass das jetzt regelm\u00e4\u00dfig so sein wird.<\/p>\n<p>Frage: Das war bislang nicht so?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Nein, das ist eine Neuerung. Es ist doch klar: Wir haben die gleichen Ziele. Deshalb sind die Gr\u00e4ben \u00fcberwindbar, die Sie sehen. Wichtig ist, dass wir uns nicht zerstreiten in kleinteiligen Diskussionen, sondern die gro\u00dfen Aufgaben angehen.<\/p>\n<p>Frage: Zum Beispiel?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Als erstes geht es darum, eine klare Aufgabenteilung zu finden. Bei der Digitalisierung w\u00fcrde es helfen, wenn der Bund mehr Verantwortung \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Frage: Der erste Digitalpakt, der die Schulen von Faxger\u00e4ten und Tafelkreide befreien und iPads und Whiteboards einf\u00fchren sollte, ist weitgehend gescheitert. Nach drei Jahren kam nur ein Zehntel der bereitgestellten finanziellen Mittel in den Schulen an. Das wollen Sie jetzt also wiederholen?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Er ist nicht gescheitert, sondern muss beschleunigt werden. Beim Digitalpakt 2.0 wollen wir anders vorgehen.<\/p>\n<p>Frage: Was soll sich \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Wir werden den Digitalpakt 2.0 anders ausgestalten. Wir wollen an den Schulen verl\u00e4sslich f\u00fcr die Wartung der technischen Endger\u00e4te sorgen und daran mitarbeiten, dass unsere Bildungseinrichtungen k\u00fcnftig besser ausger\u00fcstet sind.\u00a0Daf\u00fcr braucht es andere rechtliche M\u00f6glichkeiten, sodass der Bund mehr bewegen kann.<\/p>\n<p>Frage: Wo lag das Problem beim ersten Digitalpakt?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Es gibt verschiedene H\u00fcrden, die wir jetzt angehen. Ein Beispiel: Eine einzelne Schule ist oft mit dem Erarbeiten eines p\u00e4dagogischen Konzeptes f\u00fcr die Beantragung der Gelder\u00a0\u00fcberfordert. Das wollen wir mit Standardkonzepten \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Frage: Warum ist das wichtig?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Weil wir den Digitalpakt beschleunigen m\u00fcssen, wenn wir die Schulen insgesamt voranbringen wollen. Die Schulen sind die Keimzelle, die Grundlage f\u00fcr jede Form von weitergehender Bildung in unserem Land. Inklusive der Forschung an den Hochschulen. Und die k\u00f6nnte wichtiger denn je werden, gerade jetzt.<\/p>\n<p>Frage: Weil aufgrund des Ukraine-Kriegs alle Forschungskooperationen mit Russland beendet wurden?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Nicht alle, aber die meisten. Es flie\u00dft kein deutsches Steuergeld mehr f\u00fcr Forschungsprojekte und Programme mit staatlicher Beteiligung Russlands. Und es findet kein Technologietransfer mehr statt. Russland muss angesichts seines brutalen \u00dcberfalls auf die Ukraine isoliert werden. Es ist aber nat\u00fcrlich ein einschneidender Schritt f\u00fcr die wissenschaftliche Kooperation.<\/p>\n<p>Frage: Es gibt auch viele Forscher in Russland, die sich gegen den Krieg stellen.<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Kontakte zwischen Wissenschaftlern in Deutschland und Russland sollen weiter bestehen. Aber es darf keinen direkten Transfer von Erkenntnissen mehr geben: Putins Regime darf nicht von europ\u00e4ischem Wissen profitieren \u2013 weil sie das im schlimmsten Fall f\u00fcr ihre Kriegsf\u00fchrung nutzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Frage: Wird es k\u00fcnftig \u00fcberhaupt noch Forschungskooperationen mit Russland unter Putins F\u00fchrung geben?<\/p>\n<p>Stark-Watzinger: Das h\u00e4ngt davon ab, wie sich Putin in Zukunft verh\u00e4lt.\u00a0Wissenschaft ist oft eine Br\u00fccke in\u00a0L\u00e4nder hinein, mit deren Regierungen eine Zusammenarbeit oft schwierig ist. Auch, um im Austausch mit der Zivilgesellschaft in diesen Staaten zu bleiben. Deshalb ist das immer eine Gratwanderung. Dar\u00fcber sprechen wir jetzt in Deutschland und Europa.\u00a0Denn eines hat die aktuelle Situation gezeigt: Wir m\u00fcssen f\u00fcr unsere Werte einstehen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FDP-Pr\u00e4sidiumsmitglied und Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger gab \u201et-online\u201c das folgende Interview. Die Fragen stellten Lisa Becke und Tim Kummert. 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