Zum heutigen Kabinettsbeschluss zur Öffnung von Clubs und Diskotheken erklärt Bayerns FDP-Chef Daniel Föst:
„Dieser Schritt war längst überfällig. Bayern ist das letzte Bundesland, das Lockerungen für Clubs und Diskotheken erlaubt. Trotz dieser rigiden Politik steht der Freistaat keinen Deut besser da, im Gegenteil. Im Ländervergleich ist Bayern bei der Inzidenz- und Hospitalisierungsrate fast Schlusslicht. Das zeigt: Die geöffnete Nachtgastronomie hat sich aufgrund von strengen Einlasskontrollen und ausgefeilten Hygienekonzepten nicht als Infektionstreiber herausgestellt. Anstatt unsere Club- und Discobetreiber zu schikanieren und feierlaunige Menschen zu stigmatisieren, hätte sich Bayerns Staatsregierung lieber mit der Frage auseinandersetzen sollen, wie man die Nachtgastronomie sinnvoll in die Impfkampagne einbeziehen kann. Immerhin hat Bayern auch bei der Impfquote viel Luft nach oben.
Die Regierung soll die Öffnung von Clubs und Diskotheken mit flächendeckenden Aufklärungsangeboten und mobilen Impfteams vor Ort begleiten. Damit können wir insbesondere die noch ausbaufähige Impfrate bei jungen Menschen erhöhen. Das hätte schon vor Monaten umgesetzt werden können. Auch hier hat die Staatsregierung den Sommer verschlafen.“