Der justizpolitische Sprecher der FDP Saar, Helge Lorenz, äußert sich zur geplanten Besoldungsanpassung für Richter und Staatsanwälte zum 1. Oktober 2022 wie folgt:

„Die Justiz im Saarland gehört zum Fundament der öffentlichen Ordnung und einer intakten Gesellschaft. Sie muss funktionieren und zu jeder Zeit handlungsfähig sein. Die am 20. September im Saarland beschlossene Besoldungsanpassung des öffentlichen Dienstes, zu denen auch Richter und Staatsanwälte gehören, sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Für die Zukunft jedoch müssen von Seiten der SPD-Landesregierung sowie der Justizministerin Berg größere Schritte gemacht werden, um langfristig den Dienst in der saarländischen Justiz für junge Menschen attraktiv zu machen und auch aufrecht zu erhalten, um eine Abwanderung in andere Bundesländer zu verhindern, denn: Neben der konsequenten Digitalisierung der Gerichte sowie der Vereinfachung von Zivilprozessen ist die derzeitige Besoldung der saarländischen Richter und Staatsanwälte reformbedürftig. Sie ist mit Abstand die schlechteste im gesamten Bundesgebiet. Sobald das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über eine Klage hierzu entschieden hat, muss die Besoldung schnellstmöglich dann entsprechend angepasst werden.“