Zu der Kritik von Wirtschaftsverbänden, wonach Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wirtschaftspolitische Themen vernachlässigen würde, erklärt die bayerische FDP-Chefin Katja Hessel:
„Zu Recht kritisieren unter anderem der Verband des Mittelstandes und der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft Aiwangers Tatenlosigkeit: In ganz Deutschland müssen die Grundlagen unseres Wohlstandes erneuert, bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gesetzt und die Energieversorgung auf eine neue Grundlage gestellt werden. Während die Bundesregierung die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte kontinuierlich aufarbeitet und etwa mit dem Bürokratieentlastungsgesetz Akzente setzt, kommt aus Aiwangers Ministerium seit Monaten nur dröhnendes Schweigen. Der bayerische Wirtschaftsminister beschäftigt sich lieber mit Grabenkämpfen auf Social Media, als mit den Nöten des Mittelstands, der kleinen Unternehmer oder Bayerns großen Dax-Konzernen. Aiwanger gefährdet so unseren Wohlstand und die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Ministerpräsident Söder darf dieses Trauerspiel nicht länger schulterzuckend hinnehmen. Bayern braucht eine Agenda für neues Wachstum sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Wenn der amtierende Wirtschaftsminister daran kein Interesse hat, sollte der Ministerpräsident daraus Konsequenzen ziehen.“