Niedersachsen: Statement Hermann Grupe zum Nährstoffbericht

zum heute vorgestellten Nährstoffbericht sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, Hermann Grupe:

„Die Pflanzenernährung mit Stickstoffdünger durch die niedersächsischen Landwirte liegt landesweit unter dem Bedarf. Wenn die roten Gebiete auch erfasst werden, liegt die Düngung sogar deutlich unter dem Bedarf. Der Generalverdacht, die Landwirtschaft würde überdüngen, ist damit eindeutig widerlegt. Sie hat ihren Beitrag zum Gewässerschutz nicht nur geleistet, sondern deutlich übererfüllt. Jetzt muss die Politik ihr ermöglichen, auch ihren Beitrag zur Entspannung der weltweiten Lebensmittelkrise zu leisten. In der aktuellen politischen Situation ist jede Anstrengung nötig, um eine Hungerkatastrophe in vielen Ländern der Welt zu verhindern. Eine starke Unterdüngung in den roten Gebieten ist ethisch-moralisch deshalb nicht vertretbar. Es würden nicht nur geringere Mengen produziert, sondern statt wertvollem Brotweizen würde nur noch minderwertiger Futterweizen zu ernten sein. Dünger ist zu einem sehr knappen und teuren Hilfsmittel geworden. Alleine schon dieser Umstand stellt sicher, dass er sparsam und nur dort, wo wirklich nötig, eingesetzt wird.“

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