Thüringen: Windenergie nicht länger wie einen Fetisch anpreisen

Mit ihrem plakativen Setzen auf Windenergie wird die Thüringer Landesregierung den besonderen Herausforderungen der Energiekrise nicht gerecht. Dazu erklärt Thomas L. Kemmerich, Sprecher der FDP:

Beispielbild Windrad – pixabay.de

„Thüringens Umweltministerin sollte aufhören, die Windenergie wie einen Fetisch anzupreisen. Es kommt nicht allein darauf an, umweltfreundlich Strom zu erzeugen, sondern mindestens ebenso auf eine hohe Versorgungssicherheit. Wir müssen uns stets die Frage stellen, wie wir immer dann eine stabile Grundlast sicherstellen, wenn kein Wind weht. Dazu bedarf es ausreichend Speichermöglichkeiten sowie die Power-to-X-Technologie, mit deren Hilfe überschüssiger Strom in Gas umgewandelt werden kann. Genau dafür bleibt Frau Siegesmund die Vorlage schlüssiger Konzepte schuldig. Wir sollten zugleich auch eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke diskutieren. Mit ihr können wir Bürger und Wirtschaft mehr entlasten als mit Steuergeschenken und zugleich die Inflation bekämpfen. Während dieses Thema in Deutschland tabuisiert wird, erlebt die Kernkraft in anderen Ländern eine regelrechte Renaissance.“

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