Lars Lindemann

BERLIN. Lars F. Lindemann MdB, Generalsekretär der FDP Berlin, zu der vom CDU-geführten Senat geplanten Großunterkunft für Flüchtlinge auf dem Tempelhofer Feld:

„Es ist eine Frage der Menschlichkeit, dass Berlin vor Krieg und Tod Flüchtende in der Stadt aufnimmt und ihnen eine sichere Unterkunft gewährleistet. Aber mittlerweile muss auch der Berliner Senat endlich anerkennen, dass die Stadt am Limit angekommen ist – die Grenzen der Belastbarkeit für Asylsuchende und die Bürger Berlins zum Teil bereits erheblich überschritten ist. Die Prognosen der Behörden werden weit übertroffen, die freien Kapazität des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten liegen bei null und das Ankunftszentrum in Tegel ist maßlos überfüllt. Statt nun Großunterkünfte auf dem Flughafen Tempelhof zu bauen, sollte Kai Wegner endlich dafür sorgen, die illegale Migration massiv zu bekämpfen – z.B. mit dem Abbau von Pull-Faktoren und den Verzicht auf den Abschiebestopp im Winter. Das entlastet die Stadt und hilft denjenigen, die wirklich Hilfe benötigen. Der Regierende Bürgermeister muss hier endlich Führung übernehmen und nicht weiter nur an der Seitenlinie stehen. Das ist sicher nicht „das Beste für Berlin“. Sonst schlittert die Hauptstadt immer weiter in eine große Migrationskrise.“

 

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