FDP fordert elternunabhängiges BAföG – Hüskens: „Studium darf nicht vom Geldbeutel oder Willen der Eltern abhängen.“

Lydia Hüskens

Die FDP setzt sich für eine Reform der Ausbildungsförderung ein. „Wir wollen in dieser Legislatur ein elternunabhängiges BAföG auf den Weg zu bringen“, erklärte Dr. Lydia Hüskens, Landesvorsitzende der FDP und Mitglied des Bundespräsidiums der Partei. Noch in dieser Legislaturperiode sollen Studierende analog zum bisherigen Kindergeld, beziehungsweise Kinderfreibetrag der Eltern, einen monatlichen Sockelbetrag von 200 Euro erhalten. „Ein monatlich anpassbares, zinsfreies und erst bei gutem Einkommen rückzahlbares Darlehen mit einkommensabhängiger Tilgungsrate soll die notwendige finanzielle Flexibilität sichern“, so Hüskens. Damit aus dem BAföG keine Schuldenfalle wird, verfällt die Darlehensschuld nach einer bestimmten Zeit und bleibt in der maximalen Höhe der Schuld begrenzt.

Darüber hinaus sollen die Zuverdienstmöglichkeiten angehoben, die Höchstaltersgrenze abgeschafft und die Antragsstellung digitalisiert werden. „Der individuelle Bildungsweg ist entscheidend für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben. Ein Studium darf deshalb  nicht vom Geldbeutel oder Willen der Eltern abhängen“, so Hüskens am Rande des Bundesparteitages in Berlin.

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