FDP-Initiative führt zu Entlastung von Jägern

Thüringen zahlt höhere Beträge für das Erlegen von Schwarzwild

Jäger erhalten in Thüringen künftig höhere Beträge für das Erlegen von Schwarzwild. Die Pauschale steigt von 25 auf 35 Euro. Die Erhöhung geht auf eine Initiative der FDP im Thüringer Landtag zurück.

Bereits im Mai 2022 hatten die Freien Demokraten einen Antrag eingebracht, dass der Freistaat die Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Beprobung auf Trichinenbefall übernimmt. Vor dem Hintergrund der Afrikanischen Schweinepest und dem damit verbunden volkswirtschaftlichen Schaden ist eine Reduzierung der Schwarzwildbestände unbedingt anzustreben. Dies ist aber nur unter erheblichen persönlichem und auch finanziellem Aufwand möglich, welcher von den Jägern getragen wird.

Der Antrag wurde in den Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten überwiesen und beraten. Im Ergebnis der Beratungen ergab sich eine Kompromisslösung: Der pauschale Festbetrag für das Erlegen von Schwarzwild soll mit der Veröffentlichung der geänderten Fördermittelrichtlinie am 4. März 2024 erhöht werden.

„Es war ein unglaublich langes Verfahren, aber am Ende konnten wir eine Entlastung der Jäger erreichen. Das ist notwendig, um angesichts der Afrikanischen Schweinepest die Schwarzwildbestände auf eine vernünftige Größe zu beschränken“, sagt Dirk Bergner jagdpolitischer Sprecher der FDP. Am Ende habe die konstruktive Diskussion im Ausschuss zu einem vertretbaren Ergebnis geführt. „Was lange währt, wird gut“, so Bergner.

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